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Podiumsdiskussion

Survival of the Prettiest? Evolution, Kunst und Ästhetik nach Darwin

December 04, 2009

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Die Evolutionstheorie hat das Verständnis von der Entstehung und Genealogie der Lebewesen grundlegend verändert. Abseits ihrer Hauptschauplätze fordert sie die Nachwelt aber auch dazu auf, die Natur und Funktion des Schönen zu überdenken. Die Entwicklung der Arten folgt laut Darwin nicht nur der Ökonomie der natürlichen Selektion, also dem Mechanismus der Anpassung an die aktuelle Umwelt, sondern zugleich einer nur bedingt ökonomischen "sexual selection."
Die ästhetische Präferenz für bestimmte Merkmale lenke die Auslese der Männchen durch die Weibchen der je selben Spezies – und damit den Gang der Evolution. Ausgehend von dieser impliziten "Theorie des Schönen" wird die Diskussionsrunde nach den Folgen von Darwin für die Kunst und Ästhetik der Moderne fragen: Was bedeutet die Entdeckung des genuin biologischen Schönheitssinns? Und in welchem Verhältnis steht das neue Naturschöne zu jener Erfahrung, die sich im Umgang mit Kunst und Literatur machen lässt?

Survival of the Prettiest?

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